Wachstum der Coworking Spaces ausserhalb grosser Städte

Studierende der Berner Fachhochschule haben einen Vergleich zwischen städtischen und ländlichen Standorten für Coworking Spaces in der Schweiz gemacht. Als suburbaner Standort mit dabei war unser Coworking Space Loreto.

 

Begegnungszone an der frischen Luft im Coworking Space Loreto in Solothurn

Die Studierenden sind zu folgenden Ergebnissen gekommen: Ein motiviertes Projektteam bildet die Grundlage für das Gelingen einer Gründung. Das Vorhandensein dieser Initialgemeinschaft ist in der Wichtigkeit höher einzustufen als beispielsweise die günstigeren Immobilienpreise auf dem Land. Der Begriff Coworking wird immer präsenter in der Bevölkerung. Von dieser Entwicklung profitieren städtische und ländliche Coworking Spaces gleichermassen. Nichtsdestotrotz ist das Bewusstsein dieser Arbeitsform in Städten noch ungleich höher als in weniger bevölkerungsreichen Regionen.

Eine weitere Erkenntnis dieser Studie ist die zunehmende Motivation von ländlichen Regionen und Gemeinden, Coworking als eine echte Option für die Regionalentwicklung in Betracht zu ziehen. Die Bevölkerung soll in der Region bleiben, das ist die Kernmotivation dieser Initiativen.

Laufend werden in der Schweiz und Liechtenstein neue Projekte lanciert. In den nächsten ein bis drei Jahren werden erste Ergebnisse vorliegen, welche zeigen können, ob der Trend zum Coworking auf dem Land tatsächlich nachhaltig ist und ob die ländliche Bevölkerung – denn deren Urteil ist im Endeffekt ausschlaggebend – Coworking als Alternative zu herkömmlichen, klassischen Arbeitsformen sieht.

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